
Februar Newsletter
Liebe Nanovis-Crew
Zum Monatsende möchte ich euch wieder ein kurzes Update zum aktuellen Projekt- bzw. Entwicklungsstand des Nanovis Sales HUB geben.
Seit unserem Workshop am 11.02., bei dem ich euch die erste Beta-Version des „MicroERP“ zeigen durfte, hat sich programmatisch einiges getan. Euer positives Feedback sowie die Inputs aus der Diskussion haben eine klare Stossrichtung für die nächsten Entwicklungsschritte vorgegeben – insbesondere in den Bereichen Debitoren-Stammdaten, Übergabe an die Fertigung, Auftragsabwicklung (plus Auftragsstatus) und Rechnungsstellung.
In den vergangenen zwei Wochen konnte ich auf dieser Basis gezielt weiterentwickeln. Viele der besprochenen Punkte sind bereits umgesetzt oder aktuell in Arbeit. Parallel dazu haben wir eine gemeinsame Linie für die zukünftige Datenstruktur definiert, sodass der Hub künftig konsistent mit den relevanten Stammdaten arbeiten kann.
Ein schönes Nebenresultat: Erste „Patientenakten“ – also handschriftlich geführte Kundeninformationen – konnten bereits mittels KI und anschliessender Programmierung in ein lesbares und importierbares Format überführt werden. Das funktioniert erfreulich gut.
Der Fortschritt seit dem 11.02. ist insgesamt sehr positiv, und ich bin zuversichtlich, euch am 11.03. eine deutlich weiterentwickelte und repräsentative Version des Hubs präsentieren zu können. Auch konnte ich bereits zeigen, dass die App grundsätzlich deployable ist – also sowohl in einem lokalen Firmennetzwerk als auch in der Cloud betrieben werden kann.
Hier ein paar Stichworte aus der aktuellen Entwicklung:
• Benutzeranmeldung inkl. Nachvollziehbarkeit (angelegt durch / geändert durch)
• Verwaltung von Spediteuren und Frachttarifen
• Erweiterte Übergabe an die Fertigung mit Zusatzinfos wie Spediteur, Verpackungsvorschrift, Liefertermin und Notizen
• Mehrere Fertigungsaufträge pro Kundenauftrag möglich – diese können eigenständig weitergeführt werden
• Kanban-Board für Task-Erstellung und Priorisierung im Kontext von Fertigungsaufträgen
• Quick Access auf Zusatzinformationen aus dem Firmenstamm innerhalb der Business Objects
• Rechnungslogik: Vorauskasse, Schlussrechnung, 2-stufige und 3-stufige Zahlungspläne
• Lieferscheinerstellung
• Berücksichtigung der schweizerischen Rappenrundung
Bis zum 11.03. arbeite ich aktuell insbesondere an:
• Datenaufbereitung aus diversen Excel-Quellen für den strukturierten Import
• Druck- bzw. PDF-Erstellung mit Sprachabhängigkeit
• Druck von Fertigungsinformationen für die Werkstatt
• Mengeneinheiten auf allen Positionszeilen (als Vorbereitung für ein späteres Bestandswesen)
• Dashboard-Ansichten im Sinne von „Was muss ich tun?“
(z.B. offene Schlussrechnungen, fehlende Tasks für Fertigungsaufträge etc.)
• Kalendarische Timeline zur prägnanten Darstellung geplanter Auslieferungen inkl. Tracking
Die kommende Version soll als gemeinsame Grundlage dienen für:
• letzte Feinjustierungen
• fachliche Diskussionen
• sowie die nächsten Schritte Richtung Testphase / MVP
Ich gehe aktuell davon aus, dass insbesondere der Bereich Auftragsabwicklung im Vertrieb bereits einen hohen Reifegrad erreicht hat. Danach können wir uns verstärkt den Themen rund um das Fertigungsmanagement widmen.
Ziel bleibt, das System schrittweise in einen praxistauglichen Zustand zu bringen und die Basis für einen möglichen Rollout zu schaffen. Wenn wir dieses „Moped“ – wie geplant mit Blick auf Q2 – erst einmal auf die Strasse gebracht haben, können wir uns im nächsten Schritt Themen wie Artikelstammdaten und Bestandsmanagement widmen. Und wie immer gilt: Murphy fährt auch mit 😉
Eure Rückmeldungen, Ideen und Hinweise bleiben ein zentraler Bestandteil des Projekts. Meldet euch jederzeit gerne, wenn euch im Alltag Themen auffallen, die wir im Hub berücksichtigen sollten.
Ich wünsche euch allen ein erholsames Wochenende.
Beste Grüsse
Oli Schneckmann