
März Newsletter
Hallo liebe Nanovisler,
hier wieder ein kleines Update in Form eines kurzen 😉 Monthly Newsletters.
Beim Termin am 11. März mit den Kollegen aus der Produktion, Samuel und Dani, haben wir die Anforderungen rund um den Beschaffungs- und Herstellungsprozess der Entlackungsmittel und Schmiermittel besprochen. Dabei wurde mir der Prozess erläutert und wir haben gemeinsam eine grobe Skizze erstellt. Auf dieser Grundlage konnte ich die Abläufe im Mikro-ERP, dem Nanovis-Hub, entsprechend gedanklich abbilden und habe begonnen das umzusetzen.
In Anhang erkläre ich, welche Teile bereits fertig sind, was ihr euch im Playground ansehen könnt und welche Bereiche sich noch in der Entwicklung befinden.
Wer aber keine Lust hat das alles zu lesen, kann sich auch einfack direkt ins Playground-Klick-Abenteur stürzen, dazu sende ich den Einladungslink für den Zugang zum Playground in einer separaten Folgemail (jeden einzeln). Zukünftig sollte ich den Playground nicht wieder mutwillig zerstören....🫢so dass sich ab nun dieser in einer Art "Continous Enhancement" Situation beibehält; ggf. werde ich aber die Dateninhalte ab-und-wann resetten, falls sich zuviel Müll ansammelt oder ein nächster Entwicklungsschritt nicht mit bestehenden umsetzen lässt. Ihr könnt aber da alles drin ausprobieren so wie Euch das Herz begehrt. Ist ja ein Playground. Da ich ja momentan keine Doku zur Handhabung anbiete, kann sich jeder von Euch auch bei mir mit kurzen Fragen melden und ich unterstütze. Kann man dann ja auch per Zoom oder so machen.
Bezüglich der nächsten Termine: Ich würde vorschlagen, rund um die Tage vor und nach Ostern keine Workshop-Termine zur Besprechung des aktuellen Ist-Zustands zu planen. Mein Plan ist, in dieser Zeit weiter zu programmieren, bis auch die Bereiche Herstellen und Verpacken vollständig umgesetzt sind. Anschließend können wir gemeinsam in einen Workshop gehen und den gesamten Prozess einmal Schritt für Schritt im System durchklicken. (so wie ja bereits festgehalten).
Ich nehme aber jederzeit Hinweise, Fehlermeldungen, Ideen usw. entgegen.
Hier noch mal in Kurzform (grob), wie sich daraus nun die Projektsituation zusammenfassen lässt:
- Kreis schliessen für Schmiermittel, Entlackungsmittel usw. (ungleich "Anlage"): Beschaffung Rohstoffe, Herstellung, Lagerhaltung, Verpackung, Versand, Verkauf, Berechnung (inklusive Business Intelligence)
- CRM: Kunden/Leads, Kommunikationshistorie usw. Bevor wir also mit dem Thema "Anlage" anfangen, das Theme CRM beginnen und internes Task-Management aufstellen und auch schauen, wie wir einzelne administrative Dinge wie Kalender-Management usw. umsetzen können.
- daraus resultierend: Datenkonsolidierung Kunden, Lieferanten, Spediteure, Artikel usw. immer mehr Daten in Richtung Nanovos HUB bringen
-> mit diesen Punkten lässt sich dann ein "Go-Live" Termin langsam anvisieren. Lernen, Erfahrung sammeln.
Liebe Grüße aus dem verschneiten Bäretswil
Fertig / Playground
Artikelstamm
Artikel können nun angelegt werden. In diesem Zusammenhang behandeln wir zunächst die
Artikel, die für den Produktionsprozess der Entlackungsmittel beschaƯt werden, sowie später
die herzustellenden Artikel. (RohstoƯ -> 30.15)
Im Artikelstamm werden Artikellieferantenbeziehungen gepflegt, Fremdartikelnummern
hinterlegt sowie Preise und PreisstaƯelungen verwaltet.
Im Playground beispielhaft: 1000001, 1000002, 1000003 und 1000004
Firmenstamm – Lieferant
Damit das hier alles funktioniert, muss ein Lieferant explizit das Attribut „Lieferant“ besitzen.
Auch können wir nun 3 weitere Adresstypen Bestelladresse, Mahnadresse und
Rücklieferadresse für Lieferanten pflegen.
Im Playground beispielhaft: L1234 und L1235
Anfragen
Da die RohstoƯe teilweise starken Preis- und Terminfluktuationen unterliegen, ist vorgesehen,
den BeschaƯungsprozess über Anfragen zu starten.
Anfragen können als PDF versendet werden. Sobald Preise und Termine bestätigt wurden,
werden diese in der Anfrage aktualisiert. Bei entsprechendem Statuswechsel kann aus einer
Anfrage direkt eine Bestellung erzeugt werden.
Bestellungen
Bestellungen können auch unabhängig von einer Anfrage angelegt werden.
Die Steuerberechnung erfolgt auf Basis der im Firmenstamm des Lieferanten hinterlegten
Steuerkennzeichen.
Ermittelte Preise aus der Preisberechnung können selbstverständlich manuell überschrieben
werden.
Innerhalb der Bestellung werden die Mengen über Soll, Ist und OƯen geführt. Diese Werte
verändern sich entsprechend der gebuchten Wareneingänge.
Lagerplätze
Grundsätzlich ist es sinnvoll, konsequent mit Lagerplätzen zu arbeiten. Auf eine grobe
Unterteilung in Lageradresse und Lagerbereiche verzichten wir dabei.
Meiner Meinung nach sollte der Wareneingang grundsätzlich ausschließlich auf den Lagerplatz
Wareneingang (WE) gebucht werden. Anschließend sollten die Materialien vom Wareneingang
auf die entsprechenden Fertigungslagerplätze umgelagert werden.
Dieser Umlagerungsprozess ist aktuell noch nicht programmiert. Momentan kann im
Wareneingang auch ein anderer Lagerplatz gewählt werden, was ich allerdings für wenig
sinnvoll halte. Das sollten wir gemeinsam noch besprechen.
Bestandsauskunft:
Zu jedem Artikel am Lager kann eine Bestandsauskunft durchgeführt werden, wo die Summe
und die unterschiedlichen Teilbestände und deren Lagerplätze angezeigt werden.
Im Playground haben 1000001 und 1000002 momentan Bestand aus den Wareneingängen zu
den Bestellungen aus BE-26-002 und BE-26-003.
In Arbeit
Umlagerung
Da später aus großen IBCs kleinere Kanisterportionen gebildet werden, benötigen wir einen
entsprechenden Umlagerungsprozess.
Zusätzlich stelle ich mir einen zweistufigen Wareneingangsprozess vor: Zunächst wird der
Wareneingang immer auf den Lagerplatz WE gebucht, anschließend erfolgt eine Umlagerung auf
einen entsprechenden Fertigungsarbeitsplatz.
Fertigungsaufträge
Aktuell werden Fertigungsaufträge aus Vertriebsaufträgen erzeugt. Das werden wir ändern.
Künftig werden Fertigungsaufträge ausschließlich über das Menü angelegt. Im Auftragskopf
steht dann das zu produzierende Produkt (z. B. 30.15), während in den Positionen die einzelnen
Zutaten bzw. RohstoƯe aufgeführt sind, die zur Herstellung des jeweiligen „Header“-Produkts
benötigt werden.
Der Fertigungsauftrag führt damit per Definition zwei Buchungen durch:
Entnahme der RohstoƯe über die Positionen
Zubuchung des Endproduktes über den Auftragskopf
Das bedeutet: Reduktion des RohstoƯbestandes und gleichzeitig Addition des Bestandes des
hergestellten Produkts.
Packaging-Auftrag
Statt Fertigungsaufträge aus Vertriebsaufträgen zu erzeugen, werden künftig Packaging-
Aufträge erstellt.
Diese enthalten die Informationen, mit denen die Auftragsabwicklung relativ flexibel
Verpackungsinstruktionen hinterlegen kann. Das ist notwendig, da die unterschiedlichen
Liefermengen an Kunden nicht sinnvoll über feste Verpackungsvorschriften abgebildet werden
können. (nach Rücksprache mit Iris sind das einfach zu viele unterschiedliche Konstellationen)
Verpackungsvorschriften
Die bisherigen Verpackungsvorschriften werden zukünftig entfallen.
Der Packaging-Auftrag wird damit zur zentralen Arbeitsgrundlage für die Produktion, bzw. als
Grundlage für die Bedienung eines Vertriebsauftrages (ungleich „Anlage“ -> ganz andere
Baustelle)
Sobald die Sollmenge eines Packaging-Auftrags erfüllt ist, meldet dies das System.
Anschließend kann die Auftragsabwicklung mit dem nächsten Schritt im Prozess fortfahren,
also Lieferschein und Rechnung usw.
Der Packaging-Auftrag übernimmt damit auch den entnehmenden Teil des Prozesses, also die
Abbuchung des Endprodukts aus dem Lager in Richtung Kunde. (Bestand z.B. 30.15 reduzieren).
Die Kollegen aus der Fertigung bzw. Produktion tragen im Packaging-Auftrag außerdem die
entsprechenden Chargennummern ein damit diese dann in der Auftragsabwicklung für alle
Geschäftsobjekte zur Verfügung stehen.
Aber hier bin ich noch etwas nebelig unterwegs.
Fakt ist jedenfalls:
In der jetzt schon implementierten Lager/Logistik-Logik berücksichtige ich auf einer sog.
„Teilbestandstabelle“ das ordentliche Führen der Chargennummern, den dies ist per
allgemeingültiger Terminologie eine „teilbestands-trennende Eigenschaft“.